Aufforstungsfläche
200,58 ha
CO2 Bindung
2005,8 t

Ausgangssituation

Waldbestand



Der Rhein-Erft-Kreis zählt mit nur 11% Waldanteil und einem pro Kopf-Anteil von 177 qm schon zu den waldärmsten Kreisen des Regierungsbezirks Köln. Mit der geplanten Erweiterung des Braunkohletagebaus Hambach fallen nochmals 1300 Hektar Wald weg und der Waldanteil verringert sich damit auf ca. 8%. Der Landesdurchschnitt von NW liegt bei 26%
Zusammenhängende Waldgebiete beschränken sich im Rhein-Erft-Kreis vor allem auf die Ville , den Bereich der Bürgewälder Hambacher Forst, Dickbusch, Steinheide und Lörsfelder Busch , den Kerpener Bruch und Parrig.
Während es sich bei den Bürgewäldern ausschließlich um natürlich gewachsene Waldgebiete handelt, sind die Waldflächen der Ville weitgehend durch Rekultivierungsmaßnahmen im Anschluss an den Braunkohletagebau entstanden.
Der Altwaldbestand, der ursprünglich nahezu über den gesamten Villerücken erstreckte, konnte nicht mehr wiederhergestellt werden. Dennoch ist auch der neugeschaffene Wald im Südrevier ein bedeutsamer Bestandteil des Naturparkes Kottenforst-Ville.
Vor allem die starke Siedlungs- und Verkehrsentwicklung, der Braunkohletagebau und die Technisierung in der Landwirtschaft haben zur Waldverarmung beigetragen. In den vergangen 150 Jahren ist der Waldbestand um ca. 5600 ha zurückgegangen. Dies entspricht einem Waldverlust von fast 45%